Sehenswürdigkeiten in Hamburg und Umgebung - D - Hafen-Tour (Sightseeing + Shipping)
Die Stadtkarte können Sie auch als große Version laden und ausdrucken (einfach draufklicken).
 
 
 
 
  Auf dieser Tour kommen Sie vorbei an sehr schönen alten Segelschiffen, riesigen Pötten, kleinen Barkassen und viel viel Flair eines Weltstadthafens. Lassen Sie sich mal "einlullen" vom original Hamburger Seemannsgarn.
Dauer der Tour: Diese Tour dauert ein paar Stunden. Ziehen Sie sich unbedingt warme Kleidung an, die auch ein paar Spritzer Elbwasser verträgt. Falls Sie eine Hafenrundfahrt machen, könnte es nass und windig werden....je nach Jahreszeit.
Kosten der Tour: Pro Person ca. 10-20 Euro, je nachdem welche Fahrt auf der Elbe Sie machen.
Anzahl der Personen: Die Gruppengröße ist hier egal. Wenn Sie im Feuerschiff Essen wollen, sollten sie vorher telefonisch reservieren
Anreise + Parken: Sie können bequem direkt hinter dem Alten Elbtunnel auf einem der vielen Parkplätzen ihr Auto abstellen. Die Anfahrt mit der U-Bahn bis Landungsbrücken oder Baumwall kann auch empfohlen werden.
Tour als PDF für den PDA oder Handy: Karte (hier klicken) ; Tourenbeschreibung (hier klicken)
 
D - Hafen-Tour (Sightseeing + Shipping)
   
  01 - St. Pauli Elbtunnel - Start des Rundganges
 

  Allgemeine Info: Wir starten die Tour am Westteil des Landungsbrückengebäudes am mächtigen Kuppelbau des Alten Elbtunnels. Wenn Sie ihn nicht schon mit dem Fahrzeug durchfahren haben, gönnen Sie sich zumindest einen Blick in sein Innerstes. Bewundern sie die immer noch voll funktionstüchtigen Einfahrtsschächte mit den PKW-Fahrstühlen im Bauwerk. Erbaut wurde der Alte Elbtunnel 1911, um St.Pauli mit dem Arbeitergebiet auf Steinwerder zu verbinden. Einer der 4 Fahrkörbe bringt sie 25 Meter tief unter die Elbe. In den Treppenhäusern gibt es viele sehr schöne alte Keramiken.

Sie können den 450 Meter langen gekachelten Tunnel entweder mit dem Auto durchfahren, oder aber zu Fuß durchspazieren. Auf der anderen Seite haben sie einen tollen Blick auf den Hamburger Hafen. Hier finden sie übrigens auch das imposante Zelt vom Musical "Konig der Löwen".

Öffnungszeiten: Für Fußgänger ist der Tunnel immer geöffnet. Für Autos nur Montag - Freitag von 20 bis 5.30 Uhr. Er ist leider Samstags ab 16 Uhr und Sonntag ganztägig für Autos gesperrt. Die Durchfahrgebühr liegt etwa bei 2,50.- Euro.
   
  02 - Landungsbrücken 4 / Der Hafen
 

  Allgemeine Info: Die ersten St.-Pauli Landungsbrücken wurden schon etwa 1839 als Anleger für die großen Dampfschiffe erbaut, und sind noch heute Hauptabfahrtstelle für den lokalen Personenschiffsverkehr im Hamburger Hafen (Linienschiffe und Fähren). Der grösste Teil der Hafenrundfahrten in den vielen Barkassen startet und endet hier.

Nach der Zerstörung im 2 Weltkrieg wurde die gesamte Landungsbrückenmeile mit ihrem Heutigen Aussehen wieder neu aufgebaut. Von hier aus blickt man direkt auf die gegenüberliegende Werft Blohm + Voss, wo früher große Kreuzfahrtschiffe gebaut wurden. Werfen Sie einen Blick auf die schöne Uhr am Landungsbrückengebäude. Sie zeigt neben der Uhrzeit auch den aktuellen Wasserstand der Elbe an. Die Gezeiten der Nordsee wirken sich auch hier im Hamburger Hafen aus.

Sie können von hier aus zum Beispiel mit dem Elbe-City-Jet Katamaran nach Stade fahren, oder mit einem Linienschiff nach Finkenwerder, Övelgönne, Blankenese oder in die Vierlande. Auch die Fähre nach Helgoland startet hier. Die Landungsbrücken sind übrigens fast 800 Meter lange Schwi
mmpontons und werden als U-Bahn und S-Bahn-Haltestellen genutzt. Hier ist auch der zentrale Punkt des jährlichen Hafengeburtstages. 1989 feierte der Hamburger Hafen mit einer großen Parade schon seinen 800sten Geburtstag.
   
  03 - Helgoländer Allee (Stintfang) / Bismarkdenkmal
    Allgemeine Info: Das Bismarck-Denkmal an der Helgoländer Allee nähe Stintfang ist mit einer Höhe von 34,3 Metern eines der größten Denkmäler Deutschlands. Allein die Granitskulptur des Reichskanzlers Otto von Bismarck ist fast 15 Meter hoch. Die Figur steht auf einem unterkellerten Plateau mit zwei Treppenaufgängen. Um den 19 m hohen Unterbau wurden Reliefs mit Szenen aus der deutschen Geschichte angelegt. Das Denkmal des Eisernen Kanzlers Fürst von Bismarck steht auf der Spitze des Elbhanges, und überblickt dabei fast den gesamten Hafen der Hansestadt. Die Statue liegt 95 Meter über der Elbe und ist eine der bekanntesten Hamburger Sehenswürdigkeiten. Erbaut wurde sie vom Berliner Bildhauer Hugo Lederer von 1903 bis 1906. Das Gesamtgewicht der Figur wird von Experten auf 650.000 KG geschätzt.

Während der NS-Zeit wurde der Sockel des Denkmals mit viel Beton ausgebaut. Durch 2 Zugänge gelangte man in die für etwa 650 Personen ausgelegten Räume....mehr interessante Infos und Fotos bei lostplaces.de. Leider ist das Denkmal bis heute nicht begehbar.
   
  04 - Landungsbrücken Brücke 1 / Rickmer Rickmers - Webseite
 

  Allgemeine Info: Am so genannten Johannisbollwerk (Brücke 1 am Fiete-Schmidt-Anleger) liegt der original Windjammer Rickmer Rickmers. Sie ist eines der letzten Großsegler der Kauffahrtei. Die fast 100 Meter lange Rickmer Rickmers wurde 1896 als Vollschiff aus Stahl auf einer Werft in Bremerhaven gebaut und nach dem Enkel des Firmengründers benannt. Etwa 1930 wurde in das Schiff 2 große Dieselmotoren (a 350 PS) von Krupp eingebaut, um den Schiffskomfort zu steigern.
 
1983 wurde die Rickmer Rickmers am Tage des Hafengeburtstages in den Hamburger Hafen geschleppt. Sie war damals in einem sehr schlechten Zustand. Erst 1987 wurde sie nach umfangreichen Arbeiten bei HDW im heutigen einwandfreien Zustand im Hamburger Hafen fest vertäut, und kann seit dem besichtigt werden. Leider sticht dieser Windjammer nicht mehr in See. Er liegt fest vertäut im Hamburger Hafen.

Es gibt neben der normalen Besichtigung des Schiffes auch ständig weitere Ausstellungen an Bord. Aktuell: Von Hundepints, Schweinsrücken und neunschwänziger Katze. Seemännische Handarbeiten, Arbeiten mit Tauwerk Sammlung Karl Bareuther vom 12.Januar - Mai 2004

An Bord können Sie übrigens auch sehr gediegen Essen und Feiern. Eintritt: Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr /  Erwachsene 3,- Euro / Kinder 2,- Euro
   
  05 - Überseebrücke / Cap San Diego - Webseite
 

  Allgemeine Info: Das Museumsschiff Cap San Diego ist ein ehemaliger Frachter der Stückgut über die Weltmeere transportiert hat. Als die Containerriesen geboren worden, kam sein aus. Er liegt heute als schwimmendes Museum an der Überseebrücke. Gebaut wurde er 1961 bei der Deutschen Werft AG in Hamburg. Diese Klasse von Schiffen hatte einen sehr schlanken Schiffskörper und glich eher einer Yacht als einem Frachtschiff.

1980 wurde die Cap Sandiego an einen spanischen Reeder verkauft, wo sie 1986 als letztes Schiff ihrer Klasse im Hochofen enden sollte. In buchstäblich letzter Sekunde erwirbt der Hamburger Senat das Schiff um es als maritimes Denkmal zu erhalten.

Die Cap San Diego wurde 1986/87 dann umfangreich restauriert, und ist heute absolut seetüchtig. Ab und zu werden Gästefahrten nach Cuxhaven veranstaltet. Als Besucher stehen Ihnen alle Bereiche des Schiffes offen, vom Wellentunnel tief unten im Schiff bis hinauf zur Kommandobrücke. Führungen sind ebenfalls möglich. Bitte wenden Sie sich hierfür an das Bordbüro. In Januar bleibt das Schiff am Montag geschlossen. Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr. Eintritt: Erwachsene: 5,00 Euro.

Übernachten auf der Cap San Diego: Die Passagierkabinen des Frachtschiffes Cap San Diego bieten Ihnen die Möglichkeit eine oder mehrere Nächte den Luxus einer Kreuzfahrt zu genießen. Die Einzel- und Doppelkabinen im Stil der fünfziger Jahre sind geräumig und haben Vollbad, Satellit-TV und Kühlschrank. Für 80,00 € pro Doppelkabine bzw 65,00 € in der Einzelkabine wohnen Sie nicht an sondern auf der Elbe. Ein Erlebnis, das Sie nicht versäumen sollten.
   
  06 - Vorsetzen (City Sporthafen) / Das Feuerschiff - Webseite
    Allgemeine Info: Das Feuerschiff LV13 liegt direkt im City Sporthafen (Vorsetzen). Wenn man es genau nimmt, dann handelt es sich hierbei um einen schwimmenden Leuchtturm. Das ehemals englische Schiff ist 1952 in England gebaut worden, und liegt nun umfangreich restauriert hier im Hamburger Hafen als Restaurantschiff.

Auf diesem Feuerschiff können Sie echt Hamburgisch Labskaus oder eine schöne Fischplatte genießen. Die Verliebten können sich soagr auf dem Boot trauen lassen, und ihre Hochzeit hier feiern.

Das Schiff ist täglich geöffnet! Warme + kalte Speisen gibt es von 12-22:00 Uhr / Turmbar: Mo-Sa 11-1:00 + So 10-22:30 / Restaurant: Mo-Fr 12-22:00 + Sa 12-22:00 + So 10-17:00
   
  07 - Vorsetzen / Barkassen Ehlers - Webseite
 

  Allgemeine Info:  Direkt neben dem roten Feuerschiff (noch vor der Niederbaumbrücke) finden Sie Barkassen Ehlers. Hier können Sie bequem eine schöne Hafenrundfahrt buchen. Es bietet sich entweder eine grosse Hafenrundfahrt an, oder aber von April bis Oktober die historische Fleetfahrt.

A - Große Hafenrundfahrt: Täglich können Sie einen der größten Häfen der Welt entdecken - den Hamburger Hafen. Sie sehen Hafenbecken mit Ozeanriesen, Kanäle und riesige Werftanlagen. Fahren Sie durch eine Schleuse und auch zur alten Speicherstadt. Ob Sommer oder Winter. Im Sommer fährt man im "Cabrio" und im Winter mit beheizten Schiffen. Preis ca. 8,00 € (ca. 1 Std.)

B - Historische Fleetfahrt: Ab 1. April bis 31. Oktober täglich 11.30 und 14.30 Uhr. Lassen Sie sich in die Vergangenheit des Hamburger Hafens entführen und mit einer restaurierten Barkasse aus den 20er Jahren durch die Fleete und Kanäle der Speicherstadt sowie der Innenstadt fahren. Der Hamburger Hafen von gestern bis heute. Preis ca. 13,00 € (ca. 2 Std.)

   
  08 Tourende / Vorsetzen
      Allgemeine Info: Hier ist die normale Tour zu Ende. Wir hoffen das wir ihnen ein paar Ideen für ihren Hafentrip geben konnten. Falls sie nass geworden sind....genießen sie es! Es ist echtes nordisches Elbwasser, und das soll laut den Barkassenkapitänen im Hafen ja jung halten...oder war es doch nur Seemannsgarn?
   
  00 Erichstrasse 56 / Harrys Hafenbasar - Webseite
    Allgemeine Info: Wenn Sie für ihre Lieben zu Hause noch ein originelles Geschenk mitbringen wollen, dann sollten sie noch ein wenig weitermarschieren, bis hoch zur Erichstrasse in Harrys Hafenbasar. Hier gibt es jede Menge Kitsch aus aller Welt. Man fühlt sich wie in einem Museum für Völkerkunde, nur das nicht groß sortiert oder aufgeräumt ist.

Der Laden besteht bereits seit über 50 Jahren, und ist heute ein Stück vom Hamburger Hafen. Der Gründer Harry Rosenberg starb im Jahre 2000, seitdem führt seine Tochter das Geschäft weiter. Von der Decke hängen afrikanische Masken, Totenköpfe und ausgestopfte Tiere aus irgendeinem Urwald. Bringen sie doch mal einen echten afrikanischen Schrumpfkopf mit Heim.